In der Endphase meines Berufslebens als Diplom Betriebswirt und Topmanager im In- und Ausland habe ich mich vor 12 Jahren in Adendorf niedergelassen und verfolge seitdem aktiv das politische Geschehen in Adendorf.
Zusammenfassend muss ich feststellen, dass die Gemeindeverwaltung nicht mit der dynamischen Ortsentwicklung schritthalten konnte. Als Finanzmann sehe ich hier dringenden Handlungsbedarf, um die begrenzten Steuermittel der Bürger und Bürgerinnen optimal in deren Sinne und besonders dem der nachwachsenden Generation einzusetzen. Ohne einen längerfristigen Ortsentwicklungsplan ist eine zielgerichtete Priorisierung der Mittelverwendung nicht machbar.
Wir Adendorfer und Adendorferinnen müssen ein gemeinsames Bild entwickeln, wie unsere Gemeinde in 10-15 Jahren aussehen soll. Hierzu gehören Antworten auf Fragen, wie z.B. in welchem Rahmen die Gemeinde noch wachsen kann oder für wieviele Kinder zukünftig dauerhaft Kitaplätze und Schulen vorgehalten werden müssen usw..
Bisher gibt es auch keine langfristige Instandhaltungs- bzw. Entwicklungsplanungen für Strassen, Wasserleitungen, Klimaschutz- und sonstige Infrastrukturmaßnahmen. Davon ausgehend muss die Verwaltung in der Folge einen Maßnahmenplan entwickeln. Hierzu gehören auch moderne Überlegungen, wie z.B. die Gründung einer kommunalen Infrastruktur- und Wohnbaugesellschaft oder etwa die Ausgliederung des Grünflächenamtes in einen eigenen Servicebetrieb.
Ich finde es wird Zeit, dass auch in Adendorf Struktur, Planung und Berechenbarkeit dem Gemeinwesen einen Rahmen geben. Sie können sich darauf verlassen, dass ich da dran bleibe!
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